In den Alpen ist Wandern kein Hobby, sondern eine Art, den Tag zu verbringen. Von jedem unserer Häuser sind markierte Wege nur ein paar Schritte oder Autominuten entfernt – lange Anfahrten sparst du dir. Was sich von Tal zu Tal ändert, ist der Charakter.
Fleimstal: Märchenwald mit Dolomitenblick
Gut markierte Wege, sanftes Gelände und Dolomiten, wohin du schaust. Ob leichter Naturspaziergang, Panoramaweg oder Hüttentour: Das Tal passt für jedes Alter und jedes Können, und die Naturparks machen selbst eine kurze Runde zum Erlebnis.
- Wald und Hirsche in Paneveggio: im Naturpark Paneveggio führt eine leichte Runde von etwa einer Stunde durch den Fichtenwald, vorbei am Hirschgehege. Ideal für Familien.
- Malga Cugola: vom Passo Oclini (Jochgrimm) auf einer leichten Runde durch Lärchen und Kiefern zur Malga Cugola, mit Picknickplätzen unterwegs.
- Schwarzhorn (Corno Nero) vom Jochgrimm: in einem halben Tag von etwa 1.990 m auf den Gipfel (2.439 m), mit weitem Blick. Für den felsigen Schlussgrat brauchst du Trittsicherheit.
Dein Zuhause: Apart Dolomiti
Vinschgau: Sonnenwege und Hochgebirge
Trocken und sonnig – deshalb ist die Wandersaison im Vinschgau besonders lang. Das Wegenetz reicht von historischen Waalwegen (Pfaden entlang jahrhundertealter Bewässerungskanäle) bis zu Gratwanderungen und Gletschertälern, vorbei an Obstwiesen, Burgen und Ruinen.
- Leitenwaal und Bergwaal bei Schluderns: leichte Familienrunde – nach einem kurzen Anstieg eben entlang der Kanäle.
- Laaser Tal zur Oberen Laaser Alm (2.047 m): mittelschwer, durch Wald und Marmorlandschaft zu einer bewirtschafteten Alm.
- Tschenglser Hochwand (3.375 m): anspruchsvoller Gipfel über Sulden, über einen Klettersteig – für erfahrene Bergsteiger mit kompletter Klettersteigausrüstung.
Dein Zuhause: Apart Vinschgau
Valmalenco: wild und hochalpin
Das Valmalenco ist das wildeste der drei Täler: Granitgipfel, Bergseen, Einsamkeit. Viele Wege starten schon weit oben, in San Giuseppe oder Campo Moro – so bist du sofort mittendrin.
- Lago Palù (1.921 m): leichte Wanderung durch Tannen- und Lärchenwald von San Giuseppe zu einem klaren Bergsee – auch für Einsteiger mit gutem Schuhwerk. Die Seilbahn ab Chiesa kürzt den Aufstieg ab.
- Von Campo Moro zum Rifugio Cristina: in einer leichten Stunde hinauf zur Hütte auf der Alpe Prabello (2.287 m), unterhalb des Pizzo Scalino und gegenüber dem Monte Disgrazia.
- Laghi di Campagneda: längere Runde mit etwa 10 km und 3,5 Stunden – sie verlängert den Weg zur Alpe Prabello über offene Almwiesen bis zu den Seen.
Dein Zuhause: Chalet Valmalenco
Höher hinaus: Bergsteigen
Du suchst Seil, Steigeisen und einen Gipfel? Alle drei Täler liefern. Die folgenden Routen sind echte Hochtouren: nur mit solider Erfahrung oder mit geprüftem Bergführer.
- Valmalenco: Piz Bernina (4.049 m) über das Rifugio Marco e Rosa, Piz Palü (3.905 m) und Pizzo Scalino (3.323 m) – alles Gletschertouren mit einigen Felspassagen.
- Vinschgau: Der Ortler (3.905 m) über den Normalweg via Payerhütte verbindet Fels und Gletscher – für erfahrene Alpinisten, am besten mit Bergführer. Der Piz Chavalatsch (2.763 m) ist eine lange, aber seilfreie Gipfeltour mit weitem Blick.
- Fleimstal: Die Cima di Cece (2.754 m), höchster Gipfel des Lagorai, ist ein ganzer Tag für erfahrene Wanderer, ohne Gletscher. An der Marmolada (3.343 m) hängen die Gletscherrouten von den Verhältnissen und lokalen Regeln ab – dort nur mit geprüftem Bergführer.




